Montag, 22. August 2016

Wer mit Tieren lebt, bleibt gesund

Die Nähe zur Natur erdet uns, und
Haustiere halten gesund.
"Meine Güte, nun hat sie schon zwei Hunde..." Ich kann es zwar nicht genau verstehen, was meine Lieblingsnachbarn hinter meinem Rücken tuscheln, aber etwas in dieser Richtung wird es gewesen sein. Ja, seit einer Woche lebt Mops Kumo bei mir und macht dem Erst-Mops das Revier streitig.

Warum poste ich dieses Thema in einem Gesundheits-Blog? Nun, es ist erwiesen, dass das Zusammenleben mit Tieren vielfältige, positive Wirkungen auf unsere Gesundheit hat. Sie glauben es nicht und denken bei Hund und Katze an Allergie, Bakterien und schlechte Gerüche?

Gut gehaltene Haustiere verursachen keine Krankheiten, und sie riechen nicht. So haben sich die beiden Meerschweinchen, die über viele Jahre in unserem Wohnzimmer lebten, zwar durch Quieken, aber keinesfalls durch schlechte Gerücke bemerkbar gemacht. Zum Thema Allergien: Kinder, die mit Haustieren in einer weitgehend natürlichen Umgebung aufwachsen, leiden weitaus weniger häufig an Allergien als Altersgenossen, deren Eltern die Umgebung mit Desinfektionsspray keimfrei halten wollen. Kinder, die Hund oder Katze im Haushalt gewohnt sind, lernen schnell, Rücksicht zu nehmen, und sie werden rückhaltlos getröstet, wenn sie Kummer haben. Denn das Streicheln eines pelzigen Hausgenossen beruhigt ungemein, baut Stress ab und vermittelt positive Emotionen. Nicht ohne Grund sind in gut geführten Altenpflegeheime Besucher mit Hunden gern gesehene Gäste.

Mit Haustieren, insbesondere mit Hunden, ist es ein bisschen wie mit kleinen Kindern: Sie erden uns und erinnern uns an natürliche Bedürfnisse. Dem Hund ist es egal, ob ich Augenringe habe, ob ich geschminkt bin, ob er im BMW oder im Uralt-Corsa mitfährt. Hauptsache, das Futter kommt pünktlich, der Liegeplatz ist gemütlich und der soziale Kontakt stimmt. Mit meinen zwei Hunden habe ich nun das Privileg, das Sozialverhalten dieser Spezies genauer live zu studieren. Eins habe ich bereits gelernt: Ich muss Chef bleiben. Aber das bin ich ja ganz gern.



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