Montag, 26. März 2018

Grundlos erschöpft?



Endlich ist es wärmer draußen, die Sonne scheint ab und an, die Blütenknospen öffnen sich. Bienen und Hummeln wagen sich aus ihrem Winterquartier, die Natur erwacht. Überall positive Energie!

Nein, leider nicht überall. Viele Menschen erleben gerade im Frühjahr einen engergetischen Tiefpunkt. Nicht umsonst sprechen wir von der Frühjahrsmüdigkeit, die sich zuweilen als regelrechte Erschöpfung zeigt. Gründe hierfür gibt es viele - ein Mangel an dringend notwendigem Vitamin D, an Vitaminen der B-Gruppe oder anderen Vitaminen und Spurenelementen steckt häufig dahinter, wenn wir uns schlapp und ausgelaugt fühlen. Aber auch hormonelle Ursachen sind möglich.

Preisgünstige Vitamine und Spurenelemente liefern uns Kräuter und Salate im Frühjahr, die zudem entschlackend und entgiftend wirken. Bärlauch, Löwenzahn und die ersten zarten Blättchen von Brennnessel und Giersch sind hervorragend geeignet, um uns wieder auf Trab zu bringen.

Auch wenn es schwer fällt: Ein langer Spaziergang, egal bei welchem Wetter, möglichst täglich, bringt den Kreislauf in Schwung und die gute Laune zurück.

Mehr zum Thema Erschöpfung berichte ich beim Info-Abend am Freitag, 27. April, siehe Info links.

Sonntag, 25. Februar 2018

Mehr Licht bitte!

Sonne, blauer Himmel und klares Licht sind gut für Körper
und Geist.  

Endlich dürfen wir uns wieder über täglichen Sonnenschein  freuen - nach einer gefühlten Ewigkeit von grauen, nassen und trüben Tagen. Die Sonne strahlt, der Himmel ist leuchtend blau, und die Tage werden wieder deutlich länger.

Ich stelle bei mir selbst fest: Die Stimmung steigt! Die Laune bessert sich, ich habe weniger Verlangen nach Süßkram, und die Spaziergänge mit den Hunden werden länger. Mein Energiehaushalt ist aufgefüllt.

Alle Lebewesen brauchen Licht und Sonne. Viele Pflanzen sind Lichtkeimer. Hält man sie dunkel, wachsen sie nicht, auch wenn die Temperatur stimmt. Wir Menschen bilden mit Hilfe des Sonnenlichts das lebenswichtige Vitamin D, das wiederum für die Stoffwechselprozesse im Körper unverzichtbar ist.

Genießen Sie das Sonnenlicht und lassen Sie dennoch Ihren Vitamin D Spiegel überprüfen. Sollte er zu niedrig sein, sollte substituiert werden. Ich selbst nehme das Sonnenvitamin am liebtsten in Tropfenform zu mir, wenn es nötig ist. Ins Freie gehe ich trotzdem, denn Licht und Sonne sind auch für die Seele unverzichtbar.

Sonntag, 18. Februar 2018

Der Sonntags-Kopfschmerz

Da hat man am Sonntag mal richtig Zeit zum Ausschlafen und wacht mit einem fiesen Kopfschmerz auf. Auch vehemente Verfechter der Naturmedizin greifen in diesem Fall zum Ibuprofen. Pfefferminzöl und Pestwurz sind als Akutmittel bei schweren Fällen wenig hilfreich, es sei denn, sie werden ergänzend eingesetzt.

Warum überfallen uns Beschwerden oftmals nicht während der Arbeitswoche, sondern am Wochenende oder im Urlaub? Eine richtig plausible Erklärung hierfür gibt es nicht. Allerdings sind  oftmals besonders pflichtbewusste Menschen betroffen, die sich im Job besonders anstrengen und konzentrieren. Zur Strafe werden sie dann in der Freizeit von Beschwerden geplagt.

Wir sollten daraus die Lehre ziehen, dass wir auch unter der Woche Entspannungspausen einlegen sollten. Für die einen ist das der abendliche Besuch im Fitness-Studio, für andere der DVD-Abend oder eine Couchsafari mit einem guten Buch. Aber auch der Arbeitstag sollte durch Pausen gut strukturiert sein.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine gute Woche!

Sonntag, 21. Januar 2018

Mit Schwung ins neue Praxisjahr

Nach einer längeren Pause geht es jetzt wieder los mit dem Bloggen! Manchmal braucht es eine Standortbestimmung, um dann mit neuem Schwung wieder loszulegen.

Ich habe diese Zeit unter anderem genutzt, um meine Therapieverfahren zu überprüfen.
Was hat meinen Patienten in den letzten Jahren am meisten geholfen? Was war effektiv und unkompliziert umzusetzen?
Ich habe festgestellt, dass die meisten Patienten schnelle Hilfe bei ihren gesundheitlichen Problemen benötigen. Sie wollen keine monatelangen Diäten und Einschränkungen, auch wenn diese langfristig erfahrungsgemäß die besten Erfolge versprechen. Mit Homöopathie gelingt es oft, Beschwerden schnell zu lindern. Aber auch die Phythotherapie oder Kräutermedizin kann hier helfen.

Außerdem habe ich mich intensiv mit der sogenannten Hildegard Medizin beschäftigt. Die Äbtissin Hildegard von Bingen hat das Heilwissen ihrer Zeit gesammelt und zu Papier gebracht, so dass wir heute noch von ihrer Heilkunst profitieren können. Ihre Therapieformen sind auch heute noch in vielen Fällen angebracht und hilfreich. Sie stützen sich auf heimische Kräuter und Gewürze und sind damals Klassiker der europäischen Naturheilkunde.

Klassiker der Kräutermedizin: Der Salbei.
Wirksame Hilfe bei Halsschmerzen!

Wieder aufgenommen habe ich auch meine Vortragsreihe. Wir beginnen im Februar mit den Möglichkeiten, die uns heute die Naturheilkunde bietet.

Montag, 8. Mai 2017

Der Weg zum Wunschgewicht führt über die Energiebilanz

Heute komme ich endlich dazu,ein Fazit meines Vortrags in der Engel-Apotheke in Darmstadt zu ziehen. Voll war er, der Vortragsraum über der Apotheke, und viele Menschen haben sich von mir eine Lösung ihres gewichtigen Problems erhofft.
So manchen habe ich mit meiner schonungslosen Botschaft vielleicht enttäuscht: Abnehmen funktioniert nur, wenn die Energiebilanz stimmt. Das heißt: Man muss weniger Energie zu sich nehmen als man verbraucht. Oder andersherum: Mehr verbrauchen als man zu sich nimmt. Das bedeutet in der Praxis: Kalorien zählen und rechnen. Die Zauberformel gibt es nicht.
Die Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten, dass diese Erkenntnis nur schwer zu akzeptieren ist. Kein Wunder in einer Welt, in der sich Bücher wie "Schlank im Schlaf" oder "Schlank ohne Sport" wie geschnitten Brot verkaufen. Gerade flaut der Hype um den Verzicht auf Kohlenhydrate zum Glück wieder ab, da kommt das Thema Fettverzicht wieder um die Ecke.
Der Nachteil dieser einseitigen Diäten: Sie sind langfristig nicht durchzuhalten und ungesund. Denn wer langfristig und mit Genuß abnehmen möchte, fährt am besten mit einer ausgewogenen Mischkost -- Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett in einem gesunden Verhältnis. Gute Abnehm-Bücher und -Konzepte tragen dieser in zahlreichen Studien bewiesenen Tatsache Rechnung. Nur mit einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Reduktionsdiät ist dauerhaftes Abnehmen möglich.
Wer mehr darüber wissen möchte, kann sich gerne bei mir in der Praxis informieren.
Ein Infogespräch zum Thema Gewicht ist übrigens kostenlos.


Mittwoch, 15. März 2017

Nie wieder dick - das geht!

Hand aufs Herz - sind Sie mit Ihrer Figur zufrieden? Aus eigener Erfahrung weiß ich: besonders wir Frauen sind es ganz, ganz selten. Und wenn es nur die kleinen Hüftpölsterchen sind, die aus der Jeans quellen. Gerade jetzt im Frühjahr sind die Themen Ernährung, Bewegung und Abnehmen auf jedem Zeitschriftentitel zu finden. Wer mit ernsthaftem Übergewicht zu kämpfen hat, probiert oftmals Jahr für Jahr eine neue Diät aus und hat doch im schlimmsten Fall im Herbst mehr Kilos drauf als zuvor.

Jedes Jahr wird eine neue, angeblich hundertprozentig funktionierende Methode propagiert, mit der wir in drei Wochen unsere Bikinifigur realisiert haben... Natürlich ohne Hungern, ohne Verzicht, ohne Sport, ohne jede Mühe. Leider ist es nicht ganz so einfach.

Die schlechte Nachricht: Wer tatsächlich dauerhaft Gewicht verlieren möchte, muss sich anstrengen. Ohne Ernährungsumstellung geht es in der Regel nicht. Die gute Nachricht: Es funktioniert, wenn die eigenen Bedürfnisse bei der Diät berücksichtigt werden und so die neu erlernten Grundsätze der Ernährung dauerhaft berücksichtigt werden können.

Wie letzteres funktionieren kann, werde ich am 19. April auf Einladung der Engel Apotheke in Darmstadt, Am Luisenplatz, vorstellen. Ich verspreche einen aufschlussreichen und unterhaltsamen Vortrag!

Dienstag, 10. Januar 2017

Mein Arzt schickt mich .... zur Heilpraktikerin

"Mein Arzt weiß nicht mehr weiter. Er sagte mir, ich soll zum Psychologen oder doch mal einen Heilpraktiker fragen."
Die Dame, die da vor mir sitzt, ist erkennbar verzweifelt. Konnten ihr doch die besten Fachärzte nicht helfen. Sie hat andauernd Schmerzen, in den Gelenken, aber auch Migräne und Gesichts-Neuralgien. Sie schläft schlecht. Der Blutdruck ist mal zu hoch, mal zu niedrig. Sie hat Übergewicht, ihr Atem ist hörbar, die Gesichtsfarbe blass. Die durchgemachten medizinischen Untersuchungen füllen zwar einen Ordner, haben jedoch keine eindeutige Diagnose erbracht.

Wie kann ich als Heilpraktikerin dieser Patientin nun helfen?  Zunächst einmal: Ich nehme mir viel Zeit, konzentriere mich nur auf diese Patientin, stelle gezielte Fragen und höre aufmerksam zu. Gemeinsam gehe ich mit der Patientin ihre Beschwerden durch, die zum Teil bereits seit Jahrzehnten bestehen und mit zunehmendem Alter nicht besser werden. Ich frage nach der Lebensweise der Patientin. Hat sie viel Stress? Raucht sie? Wie sieht es mit der Nahrungsaufnahme aus? Und, ganz wichtig, welche Medikamente werden aktuell eingenommen? Alle bisherigen  ärztlichen Befunde fließen in diese Anamnese ein.

In gut 90 Minuten ist eine solche Anamnese normalerweise erledigt. Hierfür werde ich der Patientin später 90 Euro in Rechnung stellen, die sie vermutlich selbst bezahlt. Doch was kann ich dieser Patientin dafür anbieten?

Ich nehme mir auch nach dieser Erstanamnese jede Menge Zeit, um einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen. Ich setze da an, wo die Patientin am meisten belastet ist. Hier im Beispiel sind es die Gelenkschmerzen. Bei Durchsicht der Anamnese und Berücksichtigung aller medizinischen Gesichtspunkte wird schnell klar:  Eine Darmsanierung ist angesagt, die Patientin muss ihr Essverhalten grundlegend ändern, und sie muss sich mehr bewegen. Probiotika, sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel, ein spezielles Bewegungstraining und schmerzlindernde und entzündungshemmende Salben können helfen, die Schmerzen zu reduzieren. Telefonisch oder bei kurzen Besuchen in der Praxis wird in regelmäßigen Abständen geklärt, ob sich Verbesserungen des Beschwerdebildes ergeben haben. Es kann vorkommen, dass die Patientin beispielsweise mit allzu strikten Ernährungsregeln nicht zurecht kommt. Dann wird die Diät angepasst.

Eins ist klar: Die Therapie beim Heilpraktiker kann Wochen, ja Monate dauern. Das kostet die Patienten Zeit und Geld. Erfolge zeigen sich oft erst nach Wochen und kommen in kleinen Schritten. Der Wille zur Umsetzung bei den Patienten ist ganz entscheidend. Nur mit Geduld und Zielstrebigkeit können Patientin und Therapeutin gemeinsam den Weg zu einem beschwerdefreien Leben beschreiten.

Die Patientin aus meinem Beispiel ist noch in Behandlung in meiner Praxis. Über Weihnachten und Neujahr konnte sie den Therapieplan nicht einhalten. Ich bin sicher, 2017 wird sie es mit meiner Unterstüzung schaffen.